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#Kunstpilgern in NRW

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#Kunstpilgern möchte zur Entdeckung von ungewöhnlichen Kunstorten in Nordrhein-Westfalen anregen. Vier thematische Reiserouten wurden anlässlich der Ausstellung THE PROBLEM OF GOD entwickelt und im September 2015 von 15 Pionieren bereist. Von Ihren Touren haben Sie live berichtet und Bilder, Texte und Videos mitgebracht um Tipps und Eindrücke aus erster Hand zu liefern. Fachliche Einblicke in das Projekt gibt die Nominierung zum #Virenschleuderpreis  2015 für ansteckendes Marketing aus Kultur und Marketing.

Der #Kunstpilgern-Flyer steht hier zum Download.

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Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
Mit schöpferischer Kraft nutzen auch Künstler den ephemeren Werkstoff Licht. Ob aus spirituellen Motiven oder sensorischer Neugier: Nordrhein-Westfalen ist mit der Düsseldorfer Gruppe ZERO, der leuchtenden Haldenkunst im Ruhrgebiet und dem Kölner Richter-Fenster ein Pilgerort für Anhänger dieser jungen Kunstrichtung. Weltweit einzigartig ist auch das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna. Spätestens dort erlebt man beim #Kunstpilgern künstlerische Erleuchtungsmomente. 

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Lichtkunst als Götzendienst oder Ausdruck des Sakralen? Im Treppenhaus der ehemaligen Reichsabtei Aachen-Kornelimünster empfangen Dich hängende Neonröhren von Martin Pfeifle unter einem Deckengemälde, das den Sturz der antiken Götter durch den Erzengel Michael zeigt. Kunst aus NRW bildet das Kunstschaffen im Land seit 1945 ab – von Lichtkunst der ZERO-Pioniere bis zu zeitgenössischen Fotografien von Andreas Thein, der Kisten, Schubladen und Schränke fotografiert, in deren Dunkel sakrale Gegenstände verborgen sind.

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Zeitgenössisch ist dieses funkelnde Wunder und erste UNESCO-Weltkulturerbe Deutschlands tatsächlich nicht. Aber der Blick hoch in die Kuppel des Oktogons, das Licht, das durch die Bleiglasfenster auf den Karlsschrein fällt und die tausend Details der byzantinisch anmutenden Prunkmosaike machen den Kaiserdom für jeden (Licht-)Kunstsinnigen zum Pflichtprogramm in Aachen. Zeitgenössisch ist dagegen die Verehrung, die die wertvollen Reliquien noch immer erfahren: Die letzte Heiligtumsfahrt zog 2014 mehr als 125.000 Pilger und mehr als 1 Million Touristen nach Aachen.

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Der Weltraum - unendliche Weiten: Wie die meisten der von Otto Piene gestalteten Kunsträume, weckt auch sein "Lichtraum" im Dürener Leopold-Hoesch-Museum sphärische Science Fiction-Assoziationen. Durchlöcherte Boxen und Kugelnfungieren als Projektoren eines abstrakten Schattenspielplanetariums, das abhängig von der Phantasie des Betrachters Schöpfungsmythen, Weltraumexpeditionen - oder profanes Diskokugellicht an seine Wände wirft.     

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Genau 11.263 Buntglasquadrate im Raster, weitgehend zufällig angeordnet, werfen seit 2007 ihr farbiges Licht in das südliche Querhaus des Kölner Doms. Die Meinungen über das Werk Gerhard Richters gehen auseinander: Ist es in seiner kühnen Abstraktheit ein zeitgemäßer künstlerischer Beitrag zum Gesamtkunstwerk Kölner Dom oder doch Ausdruck einfallsloser Beliebigkeit? Vor Ort verlieren diese Debatten an Relevanz: Der meditativen Stimmung, die die  bunten Lichtwechselentfalten, kann man sich nur schwer entziehen.  


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Die Arbeiten von Olafur Eliasson fordern die Sinne des Besuchers. Lässt er Wasserfälle von der Brücke stürzen, Menschen durch einen Dufttunnel laufen oder farbigen Nebel an Museumsfenstern vorbeiwabern: Immer wieder bringt er uns dazu, Naturphänomene neu zu entdecken. In der Ausstellung der Langen Foundation spielen seine Arbeiten mit Spiegelungen, Perspektiven und der Kraft des Lichtes. Eine große hinterleuchtete Projektionswand taucht in ständigem Wechsel den Saal in rot, grün und blau. Dieser „Room for all colours“ zieht den Betrachter auch körperlich mit auf eine Gefühlsreise der Farben. Licht ist bei Eliasson aber nicht nur Mittel der Kunst. Für Schulkinder in Afrika entwarf er eine günstige Solar-LED-Leselampe.

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#Kunstpilgerin Dzevaire Jusufi über das Zentrum für Internationale Lichtkunst

Dzevaire Jusufi lebt in Düsseldorf und war im September 2015 auf der Route "Licht" unterwegs.

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In den Kellern der ehemaligen Lindenbrauerei in Unna versteckt sich das weltweit einzige Museum, das ausschließlich Lichtkunst zeigt. Ob Christian Boltanski seinen "Totentanz II" als Schattenspiel mit Teufeln, Geistern und Feen aufführt, man durch den "Tunnel of Tears" des Neon-Künstlers Keith Sonnier schreitet oder im Skyspace von James Turrell auf die blaue Stunde wartet: Viele Werke wecken eine getragen-mystische Stimmung  - auch wenn in Unna eigentlich die Wahrnehmung von Licht als künstlerisch-physikalisches Phänomen im Vordergrund steht.

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Auch über den westfälischen "Hellweg" bricht nachts die Dunkelheit herein. Was früher Reisende beunruhigt hat, ist heute – Edison sei Dank – kein Problem mehr. Und seitdem man im östlichen Ruhrgebiet Lichtkunst zum künstlerischen Thema gemacht hat, leuchten hier nicht nur Laternen, sondern zum Beispiel auch eine von Rosemarie Trockel gestaltete Wasserstelle, eine Bilderprojektion von Prachtbrunnen auf eine Wand aus Wasserfontänen und ein pulsierender Lichtstab, der an ein überdimensioniertes Lichtschwert erinnert. Allesamt sind sie Stationen einer faszinierenden Lichtreise.

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Wie es dem Blobfisch am Meeresboden des Südpazifiks wohl ergeht? Aus menschlichen Augen betrachtet, zeigt sein Gesichtsausdruck große Traurigkeit. Doch der Fisch ist perfekt angepasst an seine Umgebung in der Finsternis von 1000 Metern Tiefe. Für die meisten Lebewesen ist Licht lebensnotwendig. Seine Abwesenheit und seine Bedeutung untersucht mit naturwissenschaftlichem Entdeckergeist das LWL-Museum für Naturkunde.

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Aus zwei Gründen lohnt sich für Lichtenthusiasten der Besuch des LWL-Museums für Kunst und Kultur: Das Museum würdigt zum einen den großen ZERO-Lichtkünstler Otto Piene mit zwei ständigen Installationen - im Piene-Raum und an der Fassade des Neubaus. Zum anderen zeigt das Haus seine christliche Kunst mit ungewöhnlich effektvoller Lichtsetzung: Das Brockhauser Triumphkreuz aus dem 12. Jahrhundert strahlt vor blauem Grund, und eine Marien-Statue wird im spitzen Winkel von Naturlicht erhellt.

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Der Mond ist aufgegangen – und trotzdem hat Tobias Rehbergers künstlerische Variante nichts mit Matthias Claudius` frommer Dichtung gemein. Stattdessen ist The Moon in Alabama eine Art dezentrale Weltzeituhr: Elf runde Lichtkugeln leuchten als Monde seit 2014 über Schaltschränken im öffentlichen Raum rund um den Hauptbahnhof. Sie sind jeweils einem Ort von Tokyo über Ibiza bis Wanne-Eickel gewidmet. Wenn dort der Mond scheint, geht auch in Münster ein Licht an.

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Hände greifen ins Leere, die Augen suchen Halt, gelernte Anhaltspunkte für die Orientierung im Raum sind nicht auszumachen: das bildnerische Material von James Turrells Arbeiten ist gänzlich immateriell. Es besteht einzig aus farbigem Licht, das er in ausgeklügelten Raumsituationen so inszeniert, dass sich die Gegensätze von Fläche und Raum, von Licht und Farbe aufzulösen scheinen. Für die Ausstellung THE PROBLEM OF GOD realisiert Turrell im K21 die große Lichtinstallation „Grey Dawn“ (1991/92). Sie wird das Undarstellbare, das Unsichtbare erfahrbar werden lassen – eine einzigartige Erhabenheits- und Transzendenzerfahrung. Arbeiten von Hubert Kiecol, Robert Rauschenberg und Ad Reinhardt ergänzen dieses Seh-Vergnügen. 

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Gelebter Glaube von der Renaissance des Pilgerns auf dem Jakobsweg bis zur größten Hindu-Prozession Europas, von christlicher Nächstenliebe bis zu Kreuzwegen über Abraumhalden, vorbei an den Sieben Todsünden und schwarzen Katzen von links. #Kunstpilgern entlang zeitgenössischer Glaubenspraxis: für Atheisten und Agnostiker, katholische Rheinländer und protestantische Siegerländer: Ein diesseitiges Kunsterlebnis in Westfalen.

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#Kunstpilgerin Frauke über das Kloster Dalheim

Frauke war im Septembr 2015 auf der Route "Diesseits" unterwegs.

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Wer glaubt, hinter Klostermauern sei immer streng enthaltsam gelebt worden, der hofft wohl noch auf Seligsprechung. Die Ausstellung „Die 7 Todsünden“ im LWL-Museum Kloster Dalheim holt verwerfliche Versuchungen aus 1500 Jahren ans Licht, zum Beispiel den Dildo einer Äbtissin. Obwohl Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit in der christlichen Lasterlehre die Wurzeln allen Übels sind, (ver-)führen sie zu kurzfristigem Vergnügen: Niemand schwimmt so euphorisiert im Geld wie der berühmteste Geizhals der Welt, Fantastilliardär Dagobert Duck.

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Wie der Saulus zum Paulus kehrt das #Kunstpilgern von den Todsünden auf den Pfad der Tugend zurück. Die „Caritas“-Ausstellung in Paderborn wirft den Blick auf die frühchristliche Zeit, als Zuwendung und Hilfe das gesellschaftliche Miteinander revolutionierten. Sie galten nun als Ideal, nicht mehr nur zum Machterhalt. Diese Entwicklung begann sich erst mit der Industrialisierung zu wandeln. Und seitdem? Heute folgen den Bildern der Mantelteilung des Martin und der großzügigen Bescheidenheit des Franz von Assisi neue Kunstgeschichten über den Umgang mit Flüchtlingen, Hungernden, einsam Verstorbenen...

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#Kunstpilger Andrew über die Ortschaft Bethel

Andrew war im September 2015 auf der Route "Diesseits" unterwegs.

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Wie „Caritas“ abseits von Gebets- und Ausstellungsräumen aussieht, kann man in Bethel erfahren. In diesem „Haus Gottes“ gehören alle gleichberechtigt dazu, beim Leben, Lernen, Arbeiten – so gut sie eben können. Als Einrichtung für epilepsiekranke Kinder und Jugendliche gegründet, ist die Stiftung heute der Inbegriff für Nächstenliebe. Menschen in Schwierigkeiten, mit körperlichen und geistigen Einschränkungen, im Alter, bei speziellen Krankheiten oder in ihren letzten Tagen bekommen hier die Hilfe, die sie brauchen in einem selbstverständlichen Miteinander. Baulich ist seit 1867 um die gute Sache herum eine ganze Ortschaft gewachsen. Der Besuch dieser weltweit einzigartigen Einrichtung in Bielefeld lohnt.

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Diesen Superlativ erwartet kein Mensch: in der Ruhrgebietsstadt Hamm steht der größte Hindu-Tempel Zentraleuropas. Rund 5000 Mitglieder zählt die Gemeinde der tamilischen Hindus in NRW, zum Tempelfest kommen jedes Jahr circa 25.000 aus aller Welt. Dann umrundet die Statue der Göttin Kamadchi den Tempel und segnet alle Menschen der Umgebung. Das unmittelbare Umfeld könnte attraktiver sein: Der Tempel steht zwischen Großschlachterei, Logistikzentrum und Kohlekraftwerk. Kamadchi schaut trotzdem „mit den Augen der Liebe“, so die Übersetzung, auf ihre Umwelt. Vor allem während des leuchtend-bunten Festes, das man unbedingt mit eigenen Augen erlebt haben sollte.

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#Kunstpilgerin Anja Rillcke über das Museum RELíGIO

Anja Rillcke lebt in Berlin und war im September 2015 auf der Route "Diesseits" unterwegs.

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Krippen, Wallfahrt und ein „Smachtlappen“, dafür war Jahrzehnte lang das Heimathaus Münsterland in Telgte bekannt. Bis diese kulturelle „Marktlücke“ zu eng wurde. Heute heißt das neu gestaltete Haus RELíGIO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur. Und neben der erfolgreichen Krippenschau locken Sonderausstellungen über Volksfrömmigkeit und Religion im Alltag die Besucher, derzeit zum Beispiel die „Pilgerwelten“. Der „Smachtlappen“ – Plattdeutsch für das kostbare westfälische Hungertuch – hängt heute in einem eigenen Anbau. Das Tuch diente seit 1623 während der Fastenzeit zur Andacht. Ein idealer Stopp beim #Kunstpilgern.

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Von Telgte sind es auf den alten Jakobswegen etwas mehr als 2000 km bis nach Santiago de Compostela. Ein realistischeres Maß für #Kunstpilgern ist da die Strecke von dem Marienwallfahrtsort bis zur Lambertikirche in Münster. Sie führt über eine Prozessionsroute mit Kreuzwegstationen und gibt einen guten Eindruck von der erst im Mai 2015 abgeschlossenen Erschließung alter Pilgerwege in Westfalen. 

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Münster ist übervoll an religiöser Geschichte und zeitgenössischem Glaubensleben, an historischen Auseinandersetzungen wie um das blutig niedergeschlagene Täuferreich, aber auch an aktuellem Kirchen-Zwist – etwa dem Streit um städtische Zuschüsse zur Finanzierung des Katholikentags 2018. Jeden Abend hüllt die Türmerin von der Lamberti-Kirche alle Münsteraner wieder in einen einheitlichen Ton. Aus 75 Metern bläst sie das Horn zu jeder halben Stunde und bei Gefahr von der Lambertikirche – nahende Katastrophen für die lebenswerte Stadt mit der quirligen Studentenszene wurden aber schon lange nicht gesehen.

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Es ist das weltweit bedeutendste Museum ostkirchlicher Kunst - außerhalb orthodoxer Länder. In Recklinghausen zeigt das Ikonenmuseum über 3.500 Exponate von kleinen Miniaturen bis zu Ikonostasen, den üppigen Bilderwänden aus orthodoxen Kirchen. Die meist auf Holztafeln gemalten religiösen Bilder sind in den Ostkirchen nicht Ausdruck eines weltlich-individuellen Kunstschaffens, sondern ein geheiligtes Handwerk. Der Kuss der Ikone oder die Niederwerfung vor ihr sind religiöse Praktiken, die dem Gläubigen ein Zugang zur himmlischen Welt eröffnen sollen.

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#Kunstpilger Ulle Bowski über die Ausstellung "Aberglaube"

Ulle Bowski war im September 2015 auf der Route "Diesseits" unterwegs.

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So lebendig sie den Weg kreuzt und für Unheil sorgt, so elendig ergeht es der Katze als „Bauopfer“: als Schutz vor bösen Wesen für immer eingemauert. Die Ideen des Aberglaubens sind vielfältig, merkwürdig – und bisweilen grenzwertig zwischen Glaube und falscher Spiritualität, Diesseits und Jenseits angesiedelt. Gut, dass sich zwei Künstlerinnen dieses Themas mit großer Phantasie und Akribie angenommen haben: die Ausstellung "Aberglaube" im LWL-Museum für Archäologie in Herne zeigt ihre Fund- und Kunst-Stücke.

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Bergleute sind oft gläubige Menschen, aber was wird aus dem Glauben nach der Zechenschließung? In Bottrop hat man die aufgeschüttete Bergehalde Haniel in einen Pilgerort gewandelt: ein Kreuzweg erinnert an die Leiden Christi. Wer den 15 Stationen folgt, findet die Bronzebilder auf ehemaligem Arbeitsgerät der Kumpel. Das Projekt ist einzigartig und lässt den Aufstieg von 160 Höhenmetern vergessen. Oben angekommen, wartet das Gipfelkreuz aus Spurlatten eines Bergbau-Schachtes. Ob es das Originalkreuz vom Besuch Johannes Pauls II. im Jahr 1987 ist, wie oft behauptet, oder eine Replik, ist mittlerweile eine Glaubenssache. Ebenso übrigens wie die Wirkung der "Totems", mehr als 100 bunte Bahnschwellen des spanischen Künstlers Agustín Ibarrola auf der Halde.

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Die Darstellung von Leid und Schmerz prägt seit Jahrhunderten das Bild der Menschen von Christus. In bildärmeren Zeiten gehörten diese Arbeiten zu den eindrucks- und wirkungsvollsten, denen die Gläubigen begegneten. Meist in Rückbezug auf diese kunsthistorische Tradition, zielen zahlreiche Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung THE PROBLEM OF GOD auf diese materiellen und zutiefst existentiellen Aspekte (christlicher) Leidens-, Schmerz- und Passionserfahrungen. Eine Künstlerin, die vor diesem Hintergrund den „diesseitigen“ Körper in den Mittelpunkt stellt, ist Berlinde De Bruyckere, die die Skulptur „Schmerzensmann IV“ in der Ausstellung zeigt.

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Kirchen strecken sich in den Himmel und versuchen die symbolische Berührung zwischen Diesseits und Jenseits. Doch die wichtigsten Impulse für den Sakralbau in NRW setzen die wachsenden jüdischen und islamischen Gemeinden, die ihr Selbstbewusstsein auch in Stein ausdrücken - ganz traditionell oder im Brückenschlag zur Architekturavantgarde. Wir laden ein zum #Kunstpilgern vom "Wunder von Marxloh" über die Zentralmoschee Ehrenfeld bis zur Bruder-Klaus-Kapelle in der Eifel.

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Zur Eröffnung 2008 sprach man vom "Wunder von Marxloh". Ohne große Streitigkeiten hatte man in Duisburg die bis dato größte Moschee Deutschlands und eine Begegnungsstätte errichtet. Noch immer ist das vollständig im traditionell-osmanischen Stil erbaute Gotteshaus auch ein Zentrum für interreligiösen Dialog. Bis zu 1200 Gläubige versammeln sich unter der 23 Meter hohen Kuppel der Merkez-Moschee, die von Architekt Cavit Sahin entworfen wurde und ihre Pracht vor allem nach innen entfaltet. Das Foto der Kuppel hat Ben Müller vom #Kunstpilgern mitgebracht, in seinem Blog gibt`s noch mehr Eindrücke zu sehen. 

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Wie ein aufgeschlagenes Buch steht es mit seinen fünf spinnenartigen Armen aus Sichtbeton am Rande des Duisburger Innenhafens: Die Struktur des von Zvi Hecker konzipierten Jüdischen Gemeindehauses verweist auf die fünf Bücher Mose - oder auf eine offene Hand. So vielfältig die Interpretationen des dekonstruktivistischen Solitärs sind auch die Ein- und Ausblicke, die er eröffnet, auch hinaus auf den benachbarten Garten des Land-Art-Künstlers Dani Karavan.

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#Kunstpilgerin Nicole Hundertmark über das Musikzentrum Bochum

Nicole Hundertmark lebt in Köln und war im September 2015 auf der Route "Eine feste Burg" unterwegs.

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Was tun, wenn die Schafe der Herde weniger werden? Die Nachnutzung entweihter Kirchen ist im Ruhrgebiet ein drängendes Problem - und eine attraktive architektonische Herausforderung. Getragen von großem bürgerschaftlichen Engagement bekommen die Bochumer Symphoniker ein
Musikzentrum. Zentraler Baukörper ist die altehrwürdige Marienkirche, die zuvor schon den Street Art-Artisten von Urbanatix als Trainingshalle diente. Bez+Kock Architekten planen die Fertigstellung im März 2016. Mal gucken, ob das klappt.

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In direkter Nachbarschaft zum futuristischen Planetarium gelegen, zieht seit 2007 die Neue Synagoge mit ihrem flächigen Davidstern-Ornament die Blicke der auf der B226 vorbei kommenden Autofahrer auf sich. Hinter der Fassade des 17 Meter hohen Kubus aus israelischem Naturstein verbirgt sich ein von einem goldgelben Baldachin überwölbter Saal. An der Ostwand des von Peter Schmitz entworfenen Gebäudes steht als visueller Fluchtpunkt der Thoraschrein. Ein Gotteshaus, das man auch von innen gesehen haben muss. 

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Die Berliner Philharmonie brachte dem Vorreiter einer organischen Architektur verdienten Weltruhm. Eine viel bescheidenere, aber genauso reizvolle Dimension hat die Johanniskirche in Bochum. Auch in seinem einzigen realisierten Sakralbau meidet der Meister den rechten Winkel wie der Teufel das Weihwasser. Im harmonischen Zusammenspiel des Zeltdachs aus Sichtbeton mit den roten Ziegeln und dem steinernen Boden erinnert der Raum ein wenig an eine Waldorf-Schule. Und tatsächlich: Die Kirche ist Mittelpunkt einer Gemeinde der anthroposophisch orientieren "Christengemeinschaft".


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#Kunstpilger Ben Müller über die Kunstkirche Christ-König

Ben Müller aus Köln ist Webentwickler und Contentmarketing-Experte. Im September 2015 war er auf der Route "Eine Feste Burg" unterwegs.

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Gegen den Widerspruch vieler Kirchgänger in Bochum verkündete 2006 der damalige Ruhrbischof Genn das Aus für die Christ-König-Gemeinde. Bevor der Abrissbagger noch mehr Schmerzen auslösen konnte, kam mit der Kulturhauptstadt-Euphorie die Idee zur Kunst. Der schlichte Backsteinbau von 1931 steht seitdem als „Kunst-Kirche“ Künstlern offen, die sich von der sakralen Atmosphäre inspirieren lassen. Die Projektträger lassen dabei viele Freiheiten, geben aber Themenjahre vor, wie "Sehnsucht“ in 2015 und „Schöpfung“ für 2016. Was die Künstler daraus machen, oft  intensive Raumveränderungen, hat schon viele „Kirchgänger“ tief beeindruckt.

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Ein Bau wie eine sich auftürmende Felsenskulptur. Der Mariendom im Velberter Stadtteil Neviges wirkt in seiner Strenge wie ein Gegenentwurf zu Gaudis überbordender Sagrada Familia in Barcelona. Und doch verbindet den Meisterbau von Gottfried Böhm trotz seiner fast protestantisch wirkenden Kargheit sowohl die gekonnte Lichtsetzung, als auch die Vorliebe für den Baustoff Beton mit dem katalanischen Publikumsmagneten. Über 2.000 Gottesdienstbesucher fasst der hallenartige "Platzraum", erhellt von Straßenlaternen oder Naturlicht, das durch rote Buntglasrosen fällt. Dieses  Foto (und viele mehr) hat Simon Erath vom #Kunstpilgern mitgebracht.

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Gottfried Böhm, der Architekt des Wallfahrtsdoms in Neviges, ist auch im Kolumba präsent. Seine Kapelle "Madonna in den Trümmern" von 1954, die wiederum auf den Ruinen der ehemaligen Großkirche St. Kolumba fußt, wurde vom Pritzker-Preisträger Peter Zumthor überbaut und in den neuen Museumsbau des Kunstmuseums des Erzbistums Köln integriert. Raumhohe Fenster und lichtdurchlässige Ziegelflächen schaffen reizvolle Lichtsituationen sowohl in den Ausstellungsräumen, als auch in der "archäologischen Zone" im Erdgeschoss. Die Hülle passt zum Inhalt: Auch die Jahresausstellungen des Kolumba sind meisterhaft und preisgekrönt.  

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Wie der Vater, so der Sohn. Gottfried Böhm (*1920) hat in NRW meisterhafte Kirchen gebaut, Paul Böhm (*1959) versucht sich ebenso eindrucksvoll an einer Moschee. Die lange umstrittene Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld hat mit ihren eleganten Minaretten und der transparent gestaffelten Kuppel das Zeug zu einer baulichen Ikone des modernen Islam. Wenn sie denn, geplagt von mehrjährigen Auseinandersetzungen der DITIB-Gemeinde mit dem Architekturbüro um mögliche Baumängel, endlich fertig wird.

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88 Meter lang und 44 Meter breit war die gewaltige Kirche, die seit dem 13. Jahrhundert im Siebengebirge von einem Zisterzienserorden getragen wurde. Mit der Säkularisation wurde das Kloster aufgehoben und weitgehend abgebrochen, die Steine im Nordkanal zwischen Neuss und Venlo verbaut. Erst 1818 wurde der Abriss gestoppt, übrig blieb in Königswinter nur die Ruine des Chors, die schnell als Motiv der romantischen Malerei Karriere machte und auch heute noch Besucher mit der melancholischen Faszination für das Verfallene in ihren Bann zieht.

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Die ehemalige Synagoge in Pulheim, die die Novemberpogrome nur überstand, weil sie zuvor als Abstellfläche an einen Landwirt verkauft wurde, ist heute einer der spannendsten Kunstorte des Landes. Jedes Jahr stellen zeitgenössische Künstler in dem kleinen Raum aus und widmen sich der künstlerischen Erinnerungsarbeit. - Oder verweigern sich diesem Auftrag trotzig, wie Tony Cragg, der sich mit seinen zwei amorphen Riesen jeder geschichtlichen Auseinandersetzung entzieht.

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#Kunstpilger Markus Kossack über die Bruder-Klaus-Feldkapelle

Markus Kossack war im September 2015 auf der Route "EIne feste Burg" unterwegs

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Als Peter Zumthor das Kolumba in Köln baute, erreichte ihn ein Brief eines gottesfürchtigen Landwirts aus der Eifel, der zum Dank für ein gelungenes Leben eine Kapelle stiften wollte. Was sich anhört wie der Beginn einer Legende, hat sich wirklich zugetragen. Seit 2007 steht in Mechernich eine faszinierende Kapelle: Von außen einem Monolithen gleich, ist der Innenraum der dem heiligen Klaus gewidmeten Kapelle holzkohlenschwarz und zum Himmel geöffnet.  

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Der 1880 fertiggestellte Bau des heutigen K21 Ständehaus am idyllischen Kaiserteich hat einen langen Weg vom Parlament der preußischen Rheinprovinz über die Nutzung als NRW-Landtagsgebäude bis zum zeitgemäßen Museumsbau hinter sich. Die riesige Glaskuppel überspannt derzeit nicht nur die himmlische Installation "in orbit" von Thomas Saraceno, sondern ist ab dem 26. September 2015 auch auf drei Etagen Ausstellungsort von "THE PROBLEM OF GOD" und Endpunkt aller vier NRW-Entdeckungsreisen von #Kunstpilgern.

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Das Paradies beginnt bereits auf Erden, auch in NRW: In klassischen Klostergärten und umgeben von modern interpretierter Eintracht von Kunst und Natur, in herrschaftlichen Privatparadiesen und inmitten postindustrieller Überwucherung, findet man seltene Momente der Entrückung. Wir laden ein zum #Kunstpilgern auf dem Weg vom schöpferischen Moment bis zum Biss in den Apfel, von der Eintracht allen Seins bis zum "Ärger im Paradies".

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Die Bundeskunsthalle bietet oft genug phantastische Erlebnisse. Die #Kunstpilger sollten der Ausstellungshalle aber auch aufs Dach steigen. Hier gibt es im Ausstellungsturnus unterschiedliche Gartenparadiese zu entdecken. Nach dem orientalischen Garten der Kleopatra im Jahr 2013 machten Gegenwartskünstler bis vor kurzem „Ärger im Paradies“. Aber auch dieses Arkadien wird schon wieder umgegraben für eine Gartenlandschaft im Stil des Fürsten Pückler. Diese „Parkomanie“, so der Titel, wird ab dem 14. Mai 2016 auftreten. Gegenmittel: Müßiggang im Bundeskunsthallenparadies.

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#Kunstpilgerin Ursel Braun über das Museum Insel Hombroich

Ursel Braun lebt in Bielefeld und war im September 2015 auf der Route "Paradies" unterwegs.

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Nirgendwo wird „Kunst parallel zur Natur“ so paradiesisch erzählt wie im Museum Insel Hombroich in Neuss: Hier steigt der Besucher hinab in eine Auenlandschaft mit Teichen & wilden Wiesen und Quaken & Zirpen. Eingebettet in die Idylle stehen architektonisch reizvolle Pavillons mit moderner und fernöstlicher Kunst, die der Sammler Karl-Heinrich Müller hinterlassen hat. Hektik oder eilende Besuchergruppen sind hier ebenso wenig zu finden wie Erklärungen zur Kunst: Die Insel Hombroich ist ein Ort für die stille, fast spirituelle Kunsterfahrung. Für #Kunstpilgerin Ursel Braun ist es eines der "ungewöhnlichsten Museen der Welt"

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Es ist ein Ort, den man sich nicht eindrucksvoller ausdenken könnte: Auf dem Gelände einer ehemaligen NATO-Raketenstation wurden aus Schwertern Pflugscharen und aus einem militärischen Sperrgebiet ein seltsamer Erlebnisraum. Ateliers, Skulpturen, Pavillons, ein Café und die von Pritzker-Preisträger Tadao Ando entworfene Ausstellungshalle der Langen Foundation verteilen sich in einem prachtvollen Garten mit Obstbäumen und Trampelpfaden, Stachelbeeren und Wildgärten.

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Vom Barockgarten über den englischen Landschaftsgarten bis zur Land Art: Die Moden der künstlerischen Gestaltung der Natur spiegeln auch die europäische Geistesgeschichte. Schloss Dyck in Jüchen widmet sich in einer Dauerausstellung der Gartenkunst des 18. und 19. Jahrhunderts und mit einer Sonderausstellung den schönsten europäischen Gärten der Gegenwart. Auch im eigenen Garten verbindet Schloss Dyck Tradition mit Postmoderne: Auf den  englischen Landschaftsgarten mit Arboretum treffen als Überbleibsel der Landesgartenschau 2002 gleich 20 Gärten zeitgenössischer Künstler. #Kunstpilgerin Wibke Ladwig war begeistert und fühlte sich "fürwahr in einem Paradies".

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Ein wenig blitzt da die Erinnerung an Beuys auf, der einst zur documenta 7000 Bäume in Kassel pflanzte: Ende Oktober sollen im Rahmen der Ausstellung im Museum Abteiberg 100 Apfelbäume alter niederrheinischer Sorten in Mönchengladbach gepflanzt werden. Im Museum wachsen schon jetzt Ideen, die der Symbolik des Apfels nachspüren, seine Kultivierung und Technisierung reflektieren oder den Apfel wie Pawel Freisler mit seinen Schnitzereien als Meditationsobjekt zeigen.

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#Kunstpilger Ulrich Kaldewey über das Kloster Kamp

Ulrich Kaldewey war im September 2015 auf der Route "Paradies" unterwegs

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Glaubt man dem Johannesevangelium, verwechselt Maria den auferstandenen Jesus am Grab zunächst mit einem Gärtner. Von Anbeginn der christlichen Tradition findet man über den Garten Eden hinaus theologische Motive aus dem Pflanzenreich. Die Nachfolger Jesu verschrieben sich auch ganz praktisch dem Gartenbau: Zisterzienser legten den imposanten Terassengarten ursprünglich zum Obstanbau an. Einen etwas typischeren Klostergarten findet man am Kloster Kamp in Kamp-Lintfort aber auch: Im Kräutergarten hieß es "ora et labora". Mehr zu den Paradiesvorstellungen der Mönche lernt der Kunstpilger auch im angeschlossenen Museum.

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Der Pott kocht immer noch und trotzdem: Viele Zechen, Hochöfen und Fabriken wurden von Arbeits- zu Freizeitstätten transformiert. Die Internationale Bauausstellung Emscherpark machte aus Industrieruinen Theaterhallen für die Ruhrtriennale, aus Abraumhalden künstliche Gebirge mit Gipfel-Skulpturen und aus den verbotenen Städten des Montanzeitalters Vergnügungsparks. Der Landschaftspark Duisburg Nord kündet mit Klettergarten und Tauchgasometer, mit Open-Air-Kino und Industrienatur vom Ende der Arbeit. Sieht so das Paradies aus?

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#Kunstpilgerin Wibke Ladwig über Schloss Moyland

Wibke Ladwig bezeichnet sich selbst als  Social Web Ranger. Im September 2015 war sie auf der Route "Paradies" unterwegs.

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An Beuys kommt man hier nicht vorbei, doch auch wenn man für den großen Kunstalchemisten wenig übrig hat, lohnt sich ein Trip an die niederländische Grenze. Neben der größten Beuys-Sammlung der Welt lockt hier einer der prächtigsten modernen Skulpturengärten des Landes. Mittelalterlich mutet dagegen der nach den Regeln des Anholter-Moyländer Kräuterbuchs gepflegte Kräutergarten an. Beim verbotenen Naschen gilt jedoch doppelt Vorsicht: Vor dem aufmerksamen Gärtner und dem Giftpflanzenbeet nebenan.

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Die ultimative Weltflucht: ein Privatparadies. Wo einst ein liebestrunkener Graf als Andenken an die Hochzeitsreise für seine Prinzessin eine Miniatur des Vierwaldstättersees samt alpenromantischer Hütte in seine Anholter Schweiz bauen ließ, ist auch heute noch ein Raum für kitschig-verschrobene Geschichten. In der Nähe von Schloss Anholt mit seinen Barockgärten lässt sich hier in Isselburg eine Geisteshaltung beobachten, die sich auch heute noch im Schrebergarten genauso beobachten lässt wie bei Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt!

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Eine ganz andere Vorstellung des Paradieses erzählt die Apokalypse: ein neues Jerusalem, gleißend strahlend, aus glasartigem Gold und von würfelförmiger Gestalt. Dass auch das weltliche Jerusalem Visionen auslösen kann, ist Gegenstand der Arbeit "Looking for Jesus" der polnischen Künstlerin Katarzyna Kozyra, die das sogenannte Jerusalem-Syndrom untersucht. Mit ihrer Videoarbeit am Endpunkt von #Kunstpilgern in der Ausstellung THE PROBLEM OF GOD thematisiert sie die plötzliche Identifikation von Besuchern der heiligen Stätten mit biblischen Figuren.

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#Kunstpilgern ist ein Kooperationsprojekt von
Kulturkenner.de
Tourismus NRW e.V. und der
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Redaktion & Projektentwicklung:
Jan-Paul Laarmann und Jens Nieweg
in Abstimmung mit Alissa Krusch (Kunstsammlung NRW)

Ein großer Dank an:
aachen tourist service e.v.
Biotopwildpark Anholter Schweiz
Bochumer Symphoniker
Bundeskunsthalle Bonn
Christengemeinschaft Bochum
Domkapitel Aachen
DiTiB Duisburg Merkez Moschee
Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn 
HELLWEG - ein LICHTWEG
Hindu Shankarar Sri Kamadchi Ampal Tempel e.V.
Ikonen-Museum Recklinghausen
Jahrgangsgeräusche
Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen
Kloster Kamp
KOLUMBA - Kunstmuseum des Erzbistums Köln
Kunst aus NRW 
Landschaftspark Duisburg-Nord
Langen Foundation
Leopold-Hoesch-Museum Düren
LWL-Altertumskommission für Westfalen
LWL-Museum für Archäologie
LWL-Museum für Naturkunde
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Metropolitankapitel der Hohen Domkirche Köln
Münster Marketing
Museum Abteiberg Mönchengladbach
Pfarrei Maria, Königin des Friedens / Wallfahrt Neviges
Projekt2508
RELíGIO - Westfälisches Museum für religiöse Kultur
Stadt Pulheim
Stiftung Abtei Heisterbach
Stiftung Andachtsstätte Nikolaus von der Flüe
Stiftung Bethel
Stiftung Kloster Dalheim - LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Stiftung Museum Insel Hombroich
Stiftung Museum Schloss Moyland
Stiftung Schloss Dyck
Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.
Westfälischer Kunstverein e.V.
Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

sowie an die ersten "Kunstpilger" auf den vier Routen:

Sebastian Baden
Ulle Bowski
Ursel Braun
Simon Erath
Dzevaire Jusufi
Nicole Hundertmark
Ulrich Kaldewey
Markus Kossack
Wibke Ladwig
Maria Männig
Ben Müller
Anja Rillcke
und Ella, Frauke und Andrew


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